Die hinterlassenen explosiven Kampfmittel/-reste verschiedenster Art in ehemaligen Krisengebieten, die Turbulenzen während des sogenannten „Arabischen Frühlings“ und die asymmetrischen bewaffneten Konflikte fordern neue Aufgaben und innovative Herangehensweisen heraus.

Dies insbesondere vor dem Hintergrund der in einigen Ländern in den Konflikten eingesetzten DU-Munition (panzerbrechende Munition, deren Projektile abgereichertes Uran – Depleted Uranium – enthalten) sowie der in Syrien eingesetzten Chemiewaffen.

Die Wahrscheinlichkeit, bei der Durchführung von Projekten in diesen Ländern auf chemische oder radioaktive Stoffe zu treffen, ist gestiegen.

Die Stiftung Sankt Barbara hat daher ihre Aktivitäten um Maßnahmen zum ABC‑Schutz (Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Gefahren) ergänzt. Der Schutz des Personals, dessen gezielte Schulung, die Aufklärung der Bevölkerung in den betroffenen Regionen über Gefahren und Verhaltensweisen, aber auch ein Therapieschema/Erste Hilfe bei Vergiftungen mit Chemiewaffen gehören dazu.